Referentenprofil

Astrid Köhler

Erzieherin · Fachkraft für Kleinkindpädagogik · Kinesiologin

Astrid Köhler bringt viel Erfahrung als Erzieherin, Fachkraft für Kleinkindpädagogik und Kinesiologin in die Arbeit mit Kindern und Teams ein. Sie arbeitet seit vielen Jahren im Kindergartenbereich und als Fortbildnerin für den „Baum der Erkenntnis".

Astrid Köhler

Profil

Mein Name ist Astrid Köhler, Jahrgang 1963. Ich bin Erzieherin, Fachkraft für Kleinkindpädagogik und Kinesiologin.

Im Bereich der Kleinkindpädagogik habe ich in meinen ersten vier Berufsjahren Erfahrungen in verschiedenen Krippen in Rostock gesammelt. Anschließend wechselte ich in den Kindergarten und bin bis heute in diesem Bereich als Gruppenleitung und stellvertretende Kitaleitung tätig. Egal in welchem Bereich ich tätig war – die Faszination für die Individualität jedes Kindes und die Freude daran, es in seinen Selbstbildungsprozessen zu unterstützen, sind geblieben.

Als Erzieherin, Fachkraft für Kleinkindpädagogik und Kinesiologin begleite ich seit über 30 Jahren Kinder in ihrer Entwicklung – mit Leidenschaft, Geduld und der tiefen Überzeugung, dass jedes Kind sein eigenes Tempo, seine eigenen Stärken und seinen eigenen Weg hat.

„Der Baum der Erkenntnis" – aus meiner Perspektive

Die Dokumentation meiner pädagogischen Arbeit war mir schon immer ein zentrales Anliegen. Seit 2005 arbeite ich mit dem „Baum der Erkenntnis". Diese Methode hat meine Sicht auf Kinder und ihre Entwicklung nachhaltig geprägt. Besonders die positive und stärkenorientierte Perspektive des Instruments hat sich in meiner täglichen Arbeit verankert. Für Eltern wurde meine pädagogische Arbeit dadurch transparenter und nachvollziehbarer, was eine wichtige Brücke zwischen Kita und Familie schafft.

Seit 2009 bin ich als Fortbildnerin für den „Baum der Erkenntnis" tätig. Mein Ziel ist es, pädagogisches Personal in vorschulischen Einrichtungen, in der Tagespflege und an Hochschulen in ganz Deutschland zu qualifizieren. Meine Arbeit umfasst die Einführung in die Methode und ihre theoretischen Grundlagen, die praktische Umsetzung in Teams – von der Beobachtung bis zur Dokumentation – sowie die individuelle Begleitung von Einrichtungen bei der Integration des „Baums der Erkenntnis" in ihren Alltag.

Durch meine langjährigen Erfahrungen im Umgang mit dem Instrument gelingt es mir immer wieder, Teams für diese Form der ressourcenorientierten Dokumentation zu begeistern. Gemeinsam erarbeiten wir in der Fortbildung auf die jeweilige individuelle Situation in der Einrichtung abgestimmte Möglichkeiten. Diese sind die Verknüpfung von Lerngeschichten und dem „Baum der Erkenntnis", Portfolioarbeit, um individuelle Entwicklungswege sichtbar zu machen, oder praktische Tools, die den Übergang von der Beobachtung zur Dokumentation erleichtern.